
"We protect Wildlife - by helping the People !"
Anti-Poaching for Development - AP4D
Aufbau von Wildschutz-Teams für effektiven Naturschutz, Arbeitsplätze und sozio-ökonomische Entwicklung in Namibia

Willkommen bei AP4D
"We protect Wildlife - by helping the People"
_JPG.jpg)
Was ist "ANTI POACHING" (AP) ?
​Der AP4D ist aktiv im "Anti Poaching (AP)", also dem Anti-Wilderer-Einsatz durch speziell ausgebildete Ranger. Die Bezeichnung "Wildlife Protection" (WP), also "Wildtierschutz" ist der modernere Ausdruck und wird von uns deshalb vorgezogen.
​
AP4D ist Wildschutz kombiniert mit Entwicklungshilfe
Das AP4D Projekt ist eine Naturschutz- und Entwicklungshilfe-Initiative in Namibia. – AP4D „Anti Poaching for Development“ arbeitet gezielt für die Verbindung von Wildtierschutz und der sozio-öonomischen Entwickung von Menschen, die ihre direkte Umwelt mit diesen Wildtieren teilen. – Die Ausbildung dieser Menschen zu Wildlife Protection (WP) Rangers setzt eine Kette an sozialen und ökonomischen Prozessen in Gang – am Ende steht eine Win-Win-Situation für Wildtiere und Menschen.




Hintergrund
Mit Hilfe von Spendern unterstützt das AP4D-Projekt seit 2017 ausgesuchte Wildtierschutzeinheiten in Namibia durch qualifizierte und professionelle Ausbildung. Diese AP4D-Lehrgänge sind in Dauer, Form und Qualität in Namibia einzigartig. Auf diese Weise konnten wir sowohl kommunale Wildhüter als auch Angehörige von namibianischen Behörden (z.B. Polizei) durch unsere Programme unterstützen.
​​
Projekt-Leitung
Gründer und Leiter des Projekts ist Marko Grünert, ein namibischer Naturschützer, und erfahrener Wildschutz-Ranger. Er ist Inhaber eines Wildtierreservats und einer Ranger-Schule, an der Einheimische als auch Ausländer trainiert werden.




Entstehung
Von einheimischen Stämmen betriebene, kommunale Wildschutzgebiete (Conservancies) sind für den Wildtierschutz in ganz Afrika genauso wichtig wie Nationalparks.
Da sich diese Conservancies aber keine kommerziellen Wildlife Protection (WP)-Lehrgänge für ihre Wildhüter leisten können, beschloss Marko G. in 2017, eine Initiative zu starten, um ihnen dies an seiner SurvivalZone Ranger Academy zu ermöglichen.
Dies war die Geburt des "AP4D". - Durch Bereitstellung seiner professionellen Trainingsinfrastruktur, seiner Lodge und seines Wildtierreservat sowie durch seine internationalen Kontakte zu Spendern gelang es ihm ab 2017, zahlreiche Lehrgänge für Menschen aus und von diesen Conservancies zu ermöglichen.​​
Darüberhinaus hat AP4D schon früh erkannt, dass die Stärkung des Wildtierschutzes ohne Einbeziehung von zuständigen Behörden nicht effektiv sein kann. - Deshalb fand der erste Lehrgang für Spezialkräfte der Polizei schon in 2019, unterstützt von der deutschen Konrad Adenauer-Stiftung, statt. - Ein weiterer folgte in 2025.




Zweck des AP4D-Projekts
1) Förderung der ländlichen Entwicklung und des Wildtierschutzes in den kommunalen Stammesgebieten durch gezielte, qualifizierte und hochwertige Ausbildung von WP-Kräften. - Das Angebot richtet sich an:
​
a) Conservancies (Stammes-Wildschutzgebiete) und deren Personal.
b) Privatpersonen aus den kommunalen Stammesländern, deren Gemeinden mit schwerer Wilderei UND Konflikten zwischen Mensch und Wildtier (human-wildlife-conflicts), insbesondere mit Elefanten und Grossraubtieren, konfrontiert sind​




2) Unterstützung der namibischen Polizei (NAMPOL), der namibischen Streitkräfte (NDF) und des Ministeriums für Umwelt und Tourismus (MET) - die den grössten Beitrag zum Wildtierschutz in Namibia erbringen.​
​
3) Wissensvermittlung über die Realitäten des Arten- und Naturschutzes in Afrika, am Beispiel Namibia, in Europa.
Aufklärung darüber, wie Wildtierschutz nur in Kombination mit Entwicklungshilfe, insbesondere zur Armutsbekämpfung, Arbeitsplatzschaffung und Bildung, die Menschen in Afrika beim Wildtier- und Artenschutz "mitnehmen" muss.
Ohne sozio-ökonomischen Entwicklung ist nachhaltiger Natur- und Artenschutz im "Global South" langfristig unmöglich.




Die "Bushforce" - APU
Neben Ausbildung für Wildschutzkräfte baut der AP4D eine eigene kleine APU (Anti-Poaching Unit) auf. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen soll diese Einheit die Wildtierbestände einer Kernregion für den Eco-Tourism in Nordwest-Namibia schützen. Mehr dazu siehe >> Bushforce APU.
​​​
Schutz von Recht und Ordnung
Wildlife Protection (WP)-Einsatzkräfte, egal ob privat, kommunal oder staatlich organisiert, sind Gesetzeshüter, die gegen Kriminaliät vorgehen. Es handelt sich um "Schutz von Recht und Ordung" und keinem "kriegsähnlichen Einsatz" wie es fälschlicherweise oft suggeriert wird.
Tarnuniformen tragen sie nur, um im Busch weniger sichtbar zu sein. Ihre Waffen sind eine Vorsichtsmassnahme zur Selbstverteidigung gegen bewaffnete Täter.




Wozu Waffen / Waffentraining ?
Als Gesetzeshüter tragen WP-Einsatzkräfte auch Waffen, manche (bei weitem nicht alle) auch Schusswaffen.
​
Da Straftäter nicht selten auch Gewalt anwenden, ist unbewaffnetes und bewaffnetes Selbstverteidigungstraining, auch mit Schusswaffen, leider unerlässlich, um die Wildschutzkräfte vor Gefahren zu schützen.
Die Fotos mit Waffen und Waffentraining in der Website sind also notwendiger Teil des Survival- bzw. "Health & Safety" Training" von WP-Einsatzkräften.
Einsatz von Waffen im Wildtierschutz ist ausschliesslich im Falle von Notwehr und Nothilfe gestattet.
Die WP Einsatzkräfte werden von uns in diesen gesetzlichen Paragraphen intensiv ausgebildet.




Ausländische "Söldner" ??
"Anti Poaching" in Afrika ist, obwohl im Internet und sozialen Medien oft verbreitet oder aus Profilierungssucht behauptet, kein Einsatzgebiet für "ausländische Söldner".
Mitarbeit im Wildtierschutz "als Tourist", ohne legale Aufenthalts- oder Arbeitserlaubis ist durch geltende Gesetze und das Arbeitsrecht in afrikanischen Staaten unzulässig und Versuche werden entsprechend verfolgt.
Ausserdem können die Afrikaner selber genug qualifiziertes Personal stellen, - die das Einkommen aus dem Wildlife Protection auch viel eher nötig haben.




Praktischer
Arten- und Naturschutz
Nicht nur Biologen und Sozialarbeiter sind im Naturschutz gefragt.
Wildtierschutz bedeutet, Biotope und Wildtiere mit strafrechtlichen Mitteln zu schützen. Es bedeutet, Wildtierkriminelle physisch abzuschrecken, zu verfolgen und festzunehmen.
Glücklicherweise setzen sich heute auch große Naturschutzorganisationen zunehmend für diesen aktiven Wildtierschutz („Anti-Wilderei“) ein. Aktives Wildlife Protection ist heute ein auch international akzeptiertes Mittel im Kampf gegen die Zerstörung von Natur und Wildtierpopulationen.



